Freitag, 29. März 2013

Fett im Salat

Letztens beim Salatessen mit Normalessern ist mir aufgefallen, wie wahnsinnig viel Fett eigentlich auf deren Tellern landet.
Gedankenlos wird ein schönes Dressing aus Essig und Öl kreiert und mit Sesammus oder dergleichen abgerundet.
Vom Salz wollen wir mal gar nicht reden....
Anschließend das Dressing über den Salat gekippt und mit Nüssen, Saaten und Kernen getoppt.

Wuhu..............summa summarum:
885 Kalorien

18,6% Kohlenhydraten
8,2% Eiweiß
73,2% Fett

In dem Salat waren enthalten: Feldsalat, Rucola, Gurke, Pilze, Avocado, Cashews, Sonnenblumenkerne, Sesam, Leinsaat und ein Dressing aus Öl und Essig mit Kräutern.

Und dann soll mir noch mal jemand sagen, ich hab ja "nur" nen Salat gegessen....davon kann ich doch nicht zunehmen *hust* ;)

Wenn man im Gegenzug dazu einen 80/10/10-Salat betrachtet, sieht das Ganze so aus:
293 Kalorien

78,5% Kohlenhydraten

12,9% Eiweiß
8,6% Fett

In diesem Salat waren enthalten: Feldsalat, Rucola, Gurke, Pilze, Tomaten und ein Dressing aus getrockneten Tomaten, Datteln, Kräuter und Wasser.



Ein Zuviel an Fett in der Ernährung führt zwangsläufig zu einem erschwerten Sauerstofftransport im Blut. Ebenso verlangsamt es deutlich die Aufnahme des Zuckers in die Zellen, denn es legt sich über Zellen, Insulin und Zucker. Dann bleibt die Energie sozusagen auf der Strecke, also im Blut.
Ebenso lassen sich auch Candida, Diabetes, chronische Müdigkeit und Antriebslosigkeit darauf zurückführen.

Einige werden nun sagen, man braucht doch Fett für z.B. die Hormonproduktion oder die Isolierung der Nerven. Das stimmt auch so.
Jedoch ist in Obst und Gemüse ausreichend Fett für unseren Organismus vorhanden, nämlich sage und schreibe 4-7%. Diese Menge reicht vollkommen aus um die natürlichen Funktionen des Körpers optimal zu erhalten!
Wer das nicht glaubt, einfach mal das hier lesen: klick + klick

Liebe Grüße und ein wunderschönes Osterwochenende :)

fruti*love*passion
Miri


1 Kommentar:

  1. Hihu,

    ich hab da mal eine Frage: Wie genau muss ich mir denn das biochemisch vorstellen mit dem Fett, das an allem dran klebt. An Zellen kann ich mir ja noch vorstellen, weil die Membran lipophil ist und das Trigylcerid größtenteils auch. Bei Zucker, okay, geht es vielleicht Wechselwirkungen mit dem Gylcerinteil ein. Insulin kann ich mir ungefähr auch noch vorstellen, wie das gehen soll, auch wenn das meiner Meinung nach bestenfalls Wechselwirkungen sind und von kleben gar keine Rede sein kann. Aber mal grundlegend: Das Fett ist doch nie ohne Carrier im Blut unterwegs, sonst wäre es ja viel zu lipophil, würde aggregieren und man hätte eine schöne Lipidthrombose. Wie also soll das überall dran "kleben"?

    Würde mich über eine Antwort freuen (ja, die Frage ist ernst gemeint).

    Viele Grüße :)

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